Lofoten

Ja, auch Du kannst die Welt verändern!

Bist Du auch manchmal erschlagen von der negativen Berichterstattung zum Zustand unserer Erde? Von sozialen Missständen, Kriegsberichten, Pandemie-Live-Ticker, Prognosen zum Finanz- und Arbeitsmarkt und Dokus über Umweltskandalen? Kennst Du das Gefühl, dass Dir das alles über den Kopf wächst und Du am liebsten abschalten würdest? Glaubst Du auch, dass Du als Einzelner dem nichts entgegensetzen kannst?

Wenn ja, dann ist das sehr verständlich und Du bist nicht alleine damit. Auch ich habe lange Zeit geglaubt, dass ich zu unbedeutend, klein, unwissend und willenschwach bin, um irgendeine Veränderung anzustoßen. Dem würde ich heute nicht mehr zustimmen.

Freunde, mit denen ich eine Weile keinen Kontakt hatte, sind ziemlich überrascht, wenn ich ihnen von Treepoint erzähle. Denn bis vor 1 1/2 Jahren hatte ich wahrscheinlich noch nie über die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit gesprochen. Wie komme ich jetzt plötzlich dazu, die Welt verändern zu wollen? Was ist da passiert?

Die Natur genießen ja – aber mich für sie engagieren?

Mein Freund und ich lieben das Fernwandern: mit Zelt, kiloweise Trockennahrung und möglichst weit weg von der Zivilisation. Wenn ich mich bei extremer Hitze oder eisiger Nässe mit 13 kg auf dem Rücken einen steinigen Pass hochquäle, frage ich mich oft „Warum mache ich das nochmal?“. Bis ich zum nächsten Aussichtspunkt komme und das grandiose Panorama sehe: „Ach ja… deshalb!“. Die Dinge, die wir sehen, die Stille und Ruhe, die wir erleben, die Einfachheit und Zufriedenheit – das alles lässt sich kaum mit Worten oder Bildern einfangen. Wir können uns mittlerweile guten Gewissens als Outdoor-Fanatiker bezeichnen.

Eingang zu den Rappadalen, Lappland, Schweden 2019 (Quelle: privat)

Als solche sollte uns der Schutz der Natur sehr nahe liegen. Tatsächlich jedoch hatte das Thema Natur- und Klimaschutz lange keinen besonderen Stellenwert bei uns. Erst als ich Ende 2018 über Neujahresvorsätze nachdachte, fiel mir der Widerspruch darin auf. Die Nachrichten waren damals schon voll mit Klimawandel, Überschwemmungen, Dürren, Lebensmittelskandalen etc.. Wir selbst konnten einige Auswirkungen davon erleben, als wir im August zuvor auf Wandertour in den Highlands von Schottland unterwegs waren:

Statt des dramatisch-wechselhaften schottischen Wetters und Sumpfwiesen erwarteten uns 7 Tage wolkenloser Himmel, strahlender Sonnenschein und 28° C, von morgens früh bis abends spät. Wer jetzt denkt, dass sei doch ein Traum, der sollte bedenken, dass Schottland seine Wälder spätestens während der Industrialisierung systematisch abgeholzt hat. Nur 1% des Naturwaldes blieb erhalten (Wir Europäer schimpfen darüber wenn andere aus wirtschaftlichen Interessen den Urwald abholzen – aber genau das haben wir schon vor Jahrzehnten getan). Und was bedeuten „keine Bäume“? Genau: „kein Schatten“. Den ganzen Tag.

Trotz dieser hautnahen Erfahrung hatte ich niemals das Gefühl, dass das etwas mit mir zu tun hat, geschweige denn, dass ich irgendwie Einfluss nehmen könnte. Auch alle anderen um mich herum schienen nichts anders zu machen. Das Leben ging ganz normal weiter, so als wären die Nachrichten einfach „woanders“, nur nicht „hier“. Entweder Berlin war das Paradies auf Erden, wovon alle Katastrophen abprallen – oder ich war der Frosch im Topf, der langsam aufgeheizt wird und es nicht merkt. Ich wusste noch nicht so recht, was ich mit dieser Erkenntnis anfangen sollte. Daher war mein Jahresvorsatz einfach nur „auf meinen Konsum zu achten“.

Der Anfang einer langen Kette

Um auf etwas zu „achten“, muss man sich erst einmal anschauen, was gerade „ist“. Was kaufe ich, warum kaufe ich es und wo, wieso, könnte ich es auch anders kaufen, wäre das besser oder schlechter, was ist eigentlich „gut“ und warum? Ohne es zu ahnen oder geplant zu haben, hatte ich mit meinem kleine Vorsatz eine riesige Lawine an Fragen ausgelöst. Ich kam von einem Thema zum nächsten: Müllreduzierung, plastikfreie Kosmetik, Minimalismus im Alltag, Unverpacktläden, Zero Waste-Bewegungen, irrsinnige Logistik- und Lieferketten, Palmöl-Anbau, CO2-Footprint von Reisen und tierischen Lebensmitteln, Fleischkonsum…

Am Anfang ging es nur darum, für mich selber etwas „besser“ zu machen. Aber irgendwann reichte das nicht mehr. Je mehr Wissen ich mir anlas, desto mehr wollte ich nicht einfach weiter machen wie zuvor. Ich bin Teil dieser Welt und darüber sind wir alle vernetzt. Wenn es der Welt nicht gut geht, hat das letztendlich auch Auswirkungen auf mich. Ich kann mich nicht von ihren Problemen abkoppeln. Langsam aber stetig erkannte ich, dass es für mich nicht mehr reichte, im stillen Kämmerlein ein bisschen Plastik zu sparen. Ich wollte wirklich etwas aktiv tun, um die Welt nachhaltig zu verbessern. Das Ergebnis sieht man hier, auf Treepoint.

„Ich wollte eigentlich nie gründen…“

Dagmars und mein Zusammenfinden ist wahrscheinlich einen eigenen Blogpost wert – so verrückt-perfekt war das. Im Grunde hatte ziemlich viel dagegen gesprochen, mich ihr anzuschließen: Ich hatte nicht vorgehabt zu gründen und hatte daher kein finanzielles Polster. Ich wollte auch nie gründen, weil es für mich mit zu viel Anstrengung und persönlichem Auftreten zu tun hatte. Die Vision war sehr groß und noch abstrakt – wir wiederum keine Experten in Nachhaltigkeit, Bewertungen oder Zertifikaten und zudem noch geografisch getrennt. Und zu guter letzt kannte ich Dagmar eigentlich nur von 3 Telefonaten und ein paar E-Mails im Kunde-Dienstleister-Verhältnis.

Das einzige, was dafür sprach war die Art und Weise wie sich unsere Wege gekreuzt haben und die Möglichkeit etwas von großer Bedeutung zu schaffen. Es war, als wollte mich die Welt auf die Probe stellen: „Meinst du es ernst? Dann ist hier eine Chance.“
Ich habe sie ergriffen.

Eine fixe Idee wurde zu einem Plan und dann zur Realität. Und auch wenn wir noch ganz am Anfang sind und uns noch eine Menge Arbeit bevorsteht, schaue ich mit Stolz auf drei ereignis- und lehrreiche Monate zurück. Trotz allen Haare-Raufens, Köpfe-Rauchens und vor allem trotz Corona sind wir mit den Herausforderungen gewachsen, persönlich und im Team. Wir haben erlebt, wie es ist, etwas von Grund auf neu zu erschaffen. Im Vergleich zum Anfang des Jahres würde ich sagen, dass sich unser Glaube an das Potenzial von Treepoint nur verstärkt hat. Während ich am Anfang daran gezweifelt habe, ob ich mich überhaupt als Gründerin eigne, vertraue ich mittlerweile viel mehr meiner inneren Stärke, meiner strukturierten Herangehensweise, aber auch meiner Fähigkeit, mich schnell in neue Themen und Tools einzuarbeiten.

Die Dinge mit Abstand betrachtet

Rückblickend bin ich immer noch erstaunt, dass alles mit dieser kleinen „Unstimmigkeit“ begonnen hat. Diese Stimme in meinem Kopf, die nicht besonders laut war, aber laut genug, um sie nicht zu ignorieren. Während unserer Unternehmensrecherchen für Treepoint fällt mir immer wieder auf, dass ich damit nicht alleine bin. Immer mehr Menschen merken, dass etwas nicht ganz stimmt mit der Art, wie unser Leben oder unsere Gesellschaft funktioniert. Sie stellen bestehende Muster in Frage und wagen den Schritt ins Ungewisse (Eine kleine, inspirierende Liste an Menschen, die mit ihren Ideen die Welt ein Stückchen verändert haben, findet ihr am Ende des Artikels).

Ich bin sicher, dass viele Weltveränderer zu Beginn nicht geglaubt hätten, was sie einmal erreichen werden! Um die Tragweite einer Handlung oder eines Ereignisses zu erkennen, braucht man oft etwas Abstand. Doch zum eigentlichen Zeitpunkt selber, waren diese Menschen bloß Verrückte, Träumer und Idealisten. Niemand hat sie gezwungen zu tun, was sie getan haben (wahrscheinlich eher das Gegenteil). Sie hätten ganz normal ihr Leben weiterleben können, mit „normalen“ Jobs und einem „normalen“ Alltag. Es wäre ohne Zweifel einfacher und bequemer gewesen, als sich mit all den Problemen auseinander zu setzen, die sich ihnen entgegen gestellt haben.

Warum nicht weiter machen wie bisher? Irgendjemand anders, dessen Umstände etwas besser passen (mehr Geld, mehr Einfluss, mehr Zeit, mehr Erfahrung) wird schon kommen und das richten – oder?

Vielleicht.
Aber ich persönlich kann darauf nicht warten.

Glaube an deinen Traum

Jeden Tag lernen wir bei Treepoint so viele neue Dinge. Unsere Sicht auf unsere Welt verändert sich, und wir wissen mehr denn je zu schätzen, wie gut unser eigenes Leben ist. Wir lernen harsche Arbeitsbedingungen, problematische Rohstoffe, gesundheitsbedenkliche Verfahren und inhumane Praktiken kennen. Und sicher kratzen wir bisher nur an der Oberfläche.

Wir sehen jedoch auch viel Positives: Menschen, Organisationen und Unternehmen, die sich jeden Tag dafür einsetzen, dass die Welt ein Stückchen besser wird. Vielleicht sind sie alle nur Tropfen auf dem heißen Stein, nur idealistische Träumer. Aber uns inspirieren sie und bestärken uns in unserem Weg. Wir glauben an das Potenzial von Treepoint und werden so lange weitermachen, bis uns jemand das Gegenteil beweist.

Für alle, die ebenfalls die leise Stimme in ihren Kopf vernehmen, habe ich fünf Ratschläge:

  1. Aller Anfang ist klein.
    Du musst nicht von heute auf morgen deinen Job kündigen und Dich vor Walfängerschiffe werfen (außer du wolltest das schon immer tun). Eine kleine Reflexion deines Lebenswandels kann schon genügen. Wenn du heute eine Sache ändern könntest, was wäre das? Das muss keine große Sache sein. Aus eigener Erfahrung sage ich Dir: Dein Klick auf einen Like-Button kann für ein kleines Team die Welt bedeuten und Motivation geben, weiter zu machen! Einen Artikel auf Social Media zu sharen kann bedeuten, dass er Hunderte Menschen erreicht, die er sonst nie erreicht hätte. Du wirst merken, dass diese eine Änderung oft ganz neue Wege und Möglichkeiten eröffnet.
  2. Die Welt ist nicht schwarz und weiß.
    Plastik, Fleisch und Großkonzerne sind schlecht, Glas, Tofu und Bio gut – nicht wahr?
    Sorry, aber so einfach ist es leider nicht. Um wirklich durchzublicken, hilft nur, sich selbst tiefergehend zu informieren. Wir von Treepoint wissen aus eigener Erfahrung, wie schwierig das sein kann. Deshalb unterstützen wir Dich mit unseren Bewertungen und unseren Blog-Artikeln. Aber auch andere Initiativen bieten viele gute Informationen. Ein paar Links haben wir unter diesem Artikel für Dich gesammelt.
  3. Jeder ist ein Konsument und hat dadurch eine Stimme.
    Wir alle brauchen Dinge zum Leben. Wir alle treffen jeden Tag Produktentscheidungen, oft vielleicht so aus Gewohnheit, dass wir sie nicht mehr wahrnehmen. Doch diese Produktentscheidungen zählen! Wenn immer mehr Menschen Produkt A kaufen anstatt Produkt B, dann wird sich der Hersteller angucken müssen, was sein Konkurrent besser macht und sich anpassen.
  4. Man kann die Welt nicht alleine retten.
    Eine weltweite Veränderung kommt nur zustande, wenn die Mehrheit mitmacht – und zwar freiwillig! Sprich über Deine Gedanken und Visionen. Suche Gleichgesinnte in Deinem Umfeld oder auf Social Media. Du wirst erstaunt sein, wie viele Menschen sich heute schon engagieren, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Eine Auswahl davon findest Du ebenfalls am Ende des Artikels. Was mich zu meinen letzten Punkt führt:
  5. Du bist nicht alleine.
    Du bist nicht verrückt. Es gibt viele da draußen, die die Veränderung in der Luft spüren. Warte nicht darauf, dass sich die Welt von alleine ändert – gestalte den Wandel mit. Und glaube an Dich. Wir von Treepoint tun es.

The greatest threat to our planet is the belief, that someone else will save it.

Robert Swan

Hast du Träume und Visionen von einer besseren Welt? Erzähl uns davon und schreib uns an hello@treepoint.de.

Sora Lee
Co-Gründerin von Treepoint


Kleine Weltverbesserer-Liste

Der Regenwaldschützer

Douglas Thompkins
Douglas Thompkins (Quelle: Wikipedia)

Douglas Tompkins hatte die Firmen The North Face und Esprit gegründet und aufgebaut. Über die Jahre wurde seine Einstellung zur Textilindustrie immer kritischer, sodass er letztendlich 1989 seine Anteile für 250 Millionen Dollar verkaufte. Er erwarb damit riesige Gebiete in Patagonien und erschuf daraus Nationalparks. Insgesamt kaufte er 10.000 km2 Land in Chile und Argentinien, was etwa der Hälfte der Fläche von Mecklenburg-Vorpommern entspricht. 2017 spendete er dieses Land der chilenischen Regierung. Auf Grund seiner Bemühungen hat er zur Entstehung oder Expansion von 6 Nationalparks beigetragen.

Der Under-Dog

Friends of the Ventura River Logo
Quelle: Friends of the Ventura River

Das Wasser des Ventura Flusses in Südkalifornien wurde bereits in den 40er Jahren durch den Bau zweier Dämme gestaut. In den 70ern wurden weitere Bauvorhaben zur Genehmigung vorgelegt. Experten sagten aus, dass es keinen negativen Einfluss auf die Natur habe, da sich die Tiere schon nach dem Bau der ersten Dämme zurückgezogen hätten. Doch dann trat ein junger Biologie-Student nach vorne, um zu widersprechen: Mark Capelli zeigte Fotos, die er selbst beim Ablaufen des Flussufers geschossen hatte. Sie bewiesen, dass das vermeintlich „tote“ Gebiet noch immer von nistenden Vögeln, Bisamratten, Wasserschlangen, Aalen und Forellen besiedelt war. Ein 25jähriger konnte mit seinem Einsatz einem regionalen Bauvorhaben Einhalt gebieten.

Der Aktivist

1% for the planet Logo
Quelle: 1% for the planet

Yvon Chouinard, Gründer der Outdoormarke Patagonia, hatte das Ventura River Bauvorhaben verfolgt. Dass eine kleine Graswurzelbewegung tatsächlich einen Impact haben kann, hat ihn nachhaltig beeindruckt – so sehr, dass seine Firma bis heute Aktivismus und kleine Naturschutzorganisationen fördert und unterstützt. Seit 1986 setzt Patagonia 1% seines Umsatzes dafür ein – egal wie das Finanzjahr aussieht. 2002 formierte sich daraus die offizielle Organisation 1% for the planet, um auch andere Unternehmen zum Schutz des Planeten zu motivieren.

Die Wasserspenderin

2aid.org Logo
Quelle: 2aid.org

Anna Vikky wurde in Deutschland geboren, ihre Familie kam jedoch aus Sri Lanka. Bei jedem Besuch wurde ihr der starke Kontrast und die Vorzüge, die sie in Deutschland genoss, bewusst. Sie beschloss als 22-jährige Studentin, dies nicht einfach hinzunehmen und gründete die erste Social Media Non-Profit-Organisation in Deutschland. Seit dem Start ihrer Plattform 2aid.org in 2009 generierte sie Spenden in Höhe von 365.139 € und setzte diese für 136 Wasserprojekte in Uganda und Nepal ein. Damit ermöglichte sie 162.655 Menschen Zugang zu sauberen Wasser.

Der Peacekeeper

Peace One Day Logo
Quelle: Peace One Day

Jeremy Gilley hatte die Vision, dass zumindest an einem Tag im Jahr alle Kämpfe und Streitigkeiten auf der ganzen Welt ruhen sollten. Er nutzte seine Fähigkeiten und Beziehungen als Regisseur und gründete die Non-Profit Organisation Peace One Day. 2001 einigten sich die UN Staaten auf einen globalen Tag des Waffenstillstands und des Friedens am 21. September. Der Wirkungsgrad erschien nach den Anschlägen vom 11. September eher unrealistisch. Doch 2007 sicherten die Taliban zu, am 21. September den Waffenstillstand einzuhalten. Dadurch konnten humanitäre Organisationen Polio-Impfungen für 1,4 Millionen Kinder in sonst nicht zugänglichen Gebieten von Afghanistan durchführen. Jeremy bewies damit, dass Frieden – wenn auch nur kurz – möglich ist und wir alle uns Sicherheit und Gesundheit für unsere Kinder wünschen.

Der Techie

Ecisua Logo
Quelle: Ecosia

Wenn wir nach etwas im Internet recherchieren, dann „googlen“ wir. Nur den wenigsten käme in den Sinn, eine andere Suchmaschine zu nutzen. Trotzdem hat sich Christian Kroll mit Ecosia das Ziel gesetzt, eine ökologische Suchmaschine zu etablieren, die den Klimawandel aufhalten soll. 80% der Gewinne gehen für Baumpflanzaktionen an gemeinnützige Naturschutzorganisationen. Seit der Gründung 2009 bis jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, hat Ecosia 96.805.877 Bäume gepflanzt. Auch wenn das noch nicht den gesamten CO2-Ausstoß der Welt kompensiert (ca. 800 Bäume binden die CO2-Menge, die ein einziger Deutscher pro Jahr verbraucht), ist es dennoch beeindruckend, wie persistent Ecosia seine Vision verfolgt und transparent darüber berichtet.

Ich weiß, dass nicht jeder meine Mittel hat, aber ich sage, das macht nichts, unternimm’ etwas nach deinen Möglichkeiten, du wirst es als lohnenswert und wertvoll empfinden und bezahlst damit die Miete für dein Leben auf diesem Planeten. Tu es einfach.

Douglas Thompkins

Weiterführende Links

Medien

Quelle: Wikipedia

Um die Welt zu verstehen und mitzureden, braucht man Informationen. Oft sind diese schwierig aus den Momentaufnahmen der Nachrichten zu entnehmen. Krautreporter ist ein genossenschaftlich organisiertes Online-Magazin. Seine Mission ist es, seinen Mitgliedern zu helfen, Zusammenhänge des aktuellen Geschehens in Politik und Gesellschaft besser zu verstehen.

Quelle: Wikipedia

Das Magazin enorm widmet sich speziell den Themen „gesellschaftlicher Wandel“ und „Social Business“. Es berichtet über aktuelle Trends, mutige Ideen und Vorreiter. Sein Slogan: „Zukunft fängt bei Dir an“.

Quelle: utopia.de

Die Webseite utopia.de möchte ihre Leser inspirieren, ihr Konsumverhalten und ihren Lebensstil zu überdenken. Dazu liefern sie täglich Anstöße, Informationen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, aber auch Vergleiche und Bewertungen von Produkten und Produzenten.

Netzwerk von Veränderern

Quelle: Wikipedia

Bumble ist eine Dating-, Freundschafts- und Netzwerk-Plattform, wo Menschen sich treffen, ihre Erfahrungen austauschen und miteinander wachsen sollen. Das besondere: Hier machen explizit Frauen den ersten Schritt und starten die Konversation. Damit sollen traditionelle Geschlechterrollen aufgebrochen werden. Laut der Plattform ist das der Grund, weshalb sie im Vergleich niedrige Berichte über Belästigungen und Missbrauch haben. „Dinge ändern sich, wenn Frauen die Kontrolle haben.“

Quelle: Wikipedia

Crowdfunding kennt mittlerweile sicherlich jeder. Abgesehen davon, dass man hier Menschen mit großartigen Ideen unterstützen kann, findet man hier auch viel Inspiration, Motivation und vielleicht auch einige neue Kontakte, die einen persönlich voranbringen. Ein Beispiel dafür ist Startnext.

Quelle: Wikipedia

Betterplace vernetzt auf ihrer Plattform Menschen und Unternehmen, die helfen möchten, mit Menschen und Organisationen die Hilfe benötigen. Man findet hier sowohl internationale als auch kleine, regionale Projekte, sowohl private Spendenaufrufe als auch Aufrufe von Organisationen und Unternehmen. Die Plattform ist gemeinnützig organisiert, damit möglichst viel bei den Projekten selber ankommt bleibt.

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