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Warum Nachhaltigkeit so komplex ist – Beispiel Mode

Viele Menschen wünschen sich auf komplexe Fragen einfache Antworten. Uns als Treepoint-Team geht es nicht anders. Wieso ist es so schwer, gut von böse, richtig von falsch, zukunftsfähig von kurzfristig zu unterscheiden, wenn es um Nachhaltigkeit geht?

Weil Nachhaltigkeit so verdammt viele Facetten hat! Einige dieser Facetten beleuchten wir im Folgenden in unserer neuen Treepoint-Reihe, die exemplarisch die Herausforderungen und Lösungsansätze dreier Industrien aufzeigt. Wir starten im 1. Teil mit der Modeindustrie, gefolgt von der Kosmetikindustrie und erörtern zum Schluss die Automobilindustrie.

Teil 1: „Die Modeindustrie“

Die Modeindustrie ist die zweitdreckigste Industrie der Welt – direkt nach der Ölindustrie. Sie setzt mehr Co2 in die Atmosphäre frei als alle internationalen Flüge und Kreuzfahrten zusammengenommen. Daneben verbraucht sie Unmengen an Ressourcen wie beispielsweise Wasser. Bei der Herstellung der Kleidung werden bis zu 300 verschiedene Chemikalien verwendet. Die prekären Arbeitsbedingungen in den Fabriken sind immer wieder in den Schlagzeilen. So weit, so schlecht.

Einfache Antworten auf diese Zustände wären die Kreislaufwirtschaft, also möglichst viel Kleidung zurückzuführen und als Second Hand zu verkaufen bzw. zu recyceln und zu neuen Textilien zu verarbeiten. Oder einfach weniger zu kaufen. Oder nur teure Markenware zu kaufen, die vermeintlich nachhaltiger produziert wird als „Fast Fashion“-Ware. Oder Kleidung „Made in Europe“ zu kaufen, weil hier die Arbeitsbedingungen sicher besser sind als in Asien.

Ob diese Annahmen so stimmen, sehen wir in den folgenden Abschnitten.

Der Preis

Wir haben für Treepoint viele Unternehmen aus dem Bereich Mode analysiert, bewertet und festgestellt, dass Nachhaltigkeit und die Achtung der Menschenrechte und der Natur keine Frage des hohen Preises sein muss. Laut Beate Hölters von der Unternehmensberatung Tailorit setzt sich der Preis eines für Primark in Bangladesch produzierten T-Shirts für 2,50€ wie folgt zusammen:

  • 0,40€ Material (Baumwolle)
  • 0,60€ Zuschneiden, Nähen, Fertigstellen
  • 0,03€ Verpackung
  • 0,06€ Transport
  • 1,01€ Marge Primark
  • 0,40€ Umsatzsteuer

Nehmen wir mal an, Primark würde auf Bio-Baumwolle setzen, die doppelt so teuer wäre wie konventionelle Baumwolle (Ein ausführlicher Artikel mit vielen Fakten findest Du hier oder als Video hier). Nehmen wir auch mal an, dass Primark durchsetzt, dass in Fabriken der doppelte Lohn an die Belegschaft ausgezahlt würde. Und weil das Szenario so schön ist und wir nicht wollen, dass die Erde jährlich mit Tausenden Tonnen neuer Kleidung geflutet wird, nehmen wir an, dass Primark mit weniger T-Shirts das gleiche verdienen muss. Damit verdoppelt sich die Marge, während sich die Menge der verkauften Teile halbiert. Wenn wir diese großzügigen Faktoren auf die obige Gleichung angewendet würden, dann haben wir als Ergebnis ein T-Shirt von 4,80€! 4,80€!

Im besten Fall reduziert sich dadurch in Bangladesch und anderen Extrem-Niedriglohnländern in den Fabriken die Arbeitszeit, denn die die Arbeiterinnen und Arbeiter verdienen das gleiche Geld mit der Hälfte der T-Shirts.

Primark gibt an, effiziente Prozesse zu haben, keine Zwischenhändler bezahlen zu müssen und sowohl als Marke, als auch als Einzelhändler mit eigenen Filialen aufzutreten. Auch auf Werbung verzichtet die Firma größtenteils. Ein großer Preishebel, denn der Anteil der Einzelhandels- und Marketingkosten beläuft sich in der Regel auf über 50% des Verkaufspreises eines T-Shirts. Zudem profitiert Primark von Skaleneffekten. Das bedeutet: Je größer die Aufträge an eine Fabrik sind, desto niedriger werden die Kosten für die Modemarke und desto billiger kann sie ihre Ware anbieten.

Natürlich wird Kleidung teurer, wenn das Unternehmen von den Skaleneffekten nicht so stark profitieren kann. Das betrifft auch faire Modelabels, die nicht die Stückzahlen beauftragen wie Fast Fashion-Unternehmen. Luxusmarken lassen übrigens in den gleichen Fabriken zu den gleichen Standards produzieren wie Fast Fashion-Marken. Wer glaubt, dass er mit dem höheren Preis automatisch ein nachhaltig produziertes Kleidungsstück erwirbt, irrt.

Die Transparenz

Der Fashion Transparency Index ermittelt jährlich, wie transparent Modemarken ihre ethischen, sozialen und ökologischen Richtlinien und Praktiken nach außen kommunizieren. Dahinter steckt die Annahme, dass man nur schützen und verbessern kann, was man auch als Problem identifiziert. Ein hoher Score im Index sagt also nicht aus, dass die Marke besonders nachhaltig wirtschaftet, sondern besonders transparent und somit nachverfolgbar ist. Erst wenn das Unternehmen Kennzahlen definiert und deren Erreichung auch dokumentiert, kann Nachhaltigkeit zur DNA der Unternehmensführung werden.

Sucht man die Luxusmarken im Fashion Transparency Index 2020, findet man diese weit hinter H&M (Top Score aller Marken!), C&A und Esprit. Diese Undurchsichtigkeit führt dazu, dass Luxusmarken nicht verantwortlich gemacht werden können für ihr Wirtschaften, da zu wenig Daten nach draußen gegeben werden. Verdienen tun sie trotzdem gut, und das vor allem durch ihr Image. Zudem wird es dem Käufer sehr schwer gemacht, nachhaltige Firmen tatsächlich zu erkennen.

Die Masse

Zunächst einmal ein positiver Aspekt: ist das Auftragsvolumen einer Marke in einer Fabrik besonders hoch, hat sie tatsächlich Möglichkeiten, auf die lokalen Arbeitsbedingungen direkt Einfluss zu nehmen. Denn in fast allen Fällen besitzen Modemarken und Einzelhändler keine Fabriken in Asien, sondern beauftragen diese nur mit der Produktion. Setzt sich nun eine Marke mit geringem Auftragsvolumen für höhere Standards ein, hat sie keinen Hebel der Umsetzung und Kontrolle. Insofern haben insbesondere Fast Fashion-Marken eine besondere Macht und Verantwortung.

Kleiderspende, Quelle: Twenty20/@iheartcreative

Während Mode immer billiger und Trends schnelllebiger werden, nimmt der Wert des Kleidungsstückes für den Einzelnen ab. Laut Greenpeace besitzt jeder Deutsche circa 95 Kleidungsstücke. 20% davon werden nie getragen. Die weltweite Produktion von Textilien hat sich zwischen 2000 und 2015 mehr als verdoppelt. Gelitten hat dabei die Qualität. Das bekommen die Verwerter zu spüren, die die Altkleider in entsprechenden Containern sammeln und sortieren. Hier ist Deutschland Spitzenreiter: 70% der aussortierten Kleidung wird wiederverwertet. Die Erlöse der Verwerter sanken trotz der Kleidungsflut jedoch deutlich. Gründe sind die minderwertige Qualität aus Polyester, die dazu führt, dass diese Kleidungsstücke nicht mehr weiterverkauft werden können. Sie enden als Putzlappen oder Malervlies – sogenanntes „Downcycling“. Der Rest wird verbrannt, was wieder mit Kosten von etwa 250€ pro Tonne verbunden ist.

Bisher wird nur 1% (!) der Alttextilien in neue Kleidung recycelt. Der Rest ist Downcycling in minderwertige Produkte. Doch die Recyclingtechnologie ist noch nicht so ausgereift, marktfähige Preise für recycelte Fasern zu ermöglichen. Neue Fasern sind also heute noch billiger als recycelte Fasern, was die Bemühungen der Kreislaufwirtschaft ad absurdum führt.

Der Social Footprint

Was in der Diskussion oft zu kurz kommt: 80% der Arbeiter in der globalen Textilindustrie sind Frauen, und ihr Lohn trägt zum Familieneinkommen erheblich bei. Sie werden unabhängiger von ihren Ehemännern. Oft fehlen alternative Einkommensmöglichkeiten für diese Frauen. Boykottieren westliche Marken nun die Fabriken aufgrund von Verfehlungen in Arbeitsstandards, bedeutet das bitterste Armut. Boykott ist keine Lösung.

Social Footprint, zu Deutsch sozialer Fußabdruck, ist kurz gesagt der Einfluss des Unternehmens auf die Personen und die Gesellschaft. Um ihn zu verbessern, müssen Marken langfristige Verträge schließen, um den Fabrikbesitzern finanzielle Sicherheit zu geben. Sie könnten in die Karriere der Arbeiterinnen investieren, die durch höherwertige Arbeiten ein besseres Einkommen erzielen können – wovon die ganze Familie profitiert. Sie könnten auch die Gewerkschaften stärken, unabhängige Audits durch lokale NGOs durchführen und letztendlich auch dem Konsumenten, also uns allen, klarmachen, was der Social Footprint ihrer Lieferkette ist.

Dann zahlen sich die Bemühungen der Marke auch aus. Denn momentan profitieren diejenigen Firmen, die es mit der Nachhaltigkeit nicht so genau nehmen.

Die Politik

Das geplante deutsche Lieferkettengesetz könnte dazu beitragen, über Sanktionen die Unternehmen dazu zu bringen, ihren ökologischen und sozialen Fußabdruck zu kontrollieren. Leider wird das unweigerlich zum Wettbewerbsnachteil, wenn in der gleichen Fabrik 10 internationale Marken produzieren lassen, aber nur die deutsche verpflichtet ist, auf Standards zu achten. Globalisierung hat gerade armen Ländern Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Sie zeigt aber auch gnadenlos die Missstände, die ähnlich des Problems des Klimawandels nur in einer globalen Gemeinschaft mit globalen Gesetzen zu bekämpfen sind.

Zumindest auf europäischer Ebene könnte ein solches Gesetz erlassen werden, denn Europa ist der größte Importeur von Bekleidung überhaupt. In anderen Bereichen funktioniert das schon gut:

In Europa dürfen beispielsweise keine Produkte eingeführt werden, die unter Verdacht stehen, bestimmte Grenzen besorgniserregender Chemikalien zu überschreiten (die sogenannte REACH-Verordnung). Diese Inhaltsstoffe müssen zuvor registriert und zugelassen werden.

Das könnte auch auf soziale Standards übertragen werden: es dürften kein Produkte nach Europa eingeführt werden, die nicht mindestens nach dem Standard der International Labour Organisation hergestellt wurden.

Made in Europe

Nun komme ich zum letzten Punkt: dem „Made in Europe“-Label. Made in Europa bedeutet keinesfalls, dass es sozial- und umweltverträglich hergestellt wird. In den östlichen Ländern wie Rumänien, größter Bekleidungsproduzent Europas, verdienen Näherinnen 14% des zum Leben notwendigen Lohnes („Living wage“); in vielen Fällen wird nicht einmal der Mindestlohn gezahlt. Der Verdienst liegt unter dem Niveau chinesischer Arbeiterinnen. Selbst Luxusmarken wie Hugo Boss lassen hier nicht zu einem Lohn produzieren, von dem die Arbeiterinnen leben können. Das Land gilt als Bangladesch Europas, und die Textilindustrie ist der wichtigste Exportzweig. Entsprechend abhängig sind die Fabriken von den Aufträgen der ausländischen Firmen und der Staat von den Einnahmen. Ohne ein europäisches Gesetz wird sich in Rumänien nichts ändern.

FAZIT

Fast Fashion-Marken haben über den günstigen Preis Mode zu einer Massenware gemacht. Dies ist ökologisch zwar nicht nachhaltig, führte aber zu Arbeitsmöglichkeiten Tausender gering qualifizierter Frauen in Entwicklungsländern. Angemessene Löhne und Arbeitszeiten sowie ökologische Materialien machen nur einen kleinen Bruchteil des Preises eines Kleidungsstückes aus.

Nachhaltige Mode muss also nicht teuer sein, braucht aber einen höheren Preis, um das Kleidungsstück im wahrsten Sinne des Wortes wieder wert-zu schätzen. Der Einzelne kann als Käufer einfach weniger und hochwertigere Kleidung kaufen. Ein Label wie der „Grüne Knopf“ gibt Orientierung über ökologische und ethische Herstellung.

Die Politik ist gefordert, in die Forschung von Recyclingtechnologien zu investieren und durch politische Vorgaben die Kreislaufwirtschaft attraktiver zu machen. Auch sollten Standards festgehalten werden, ohne deren Einhaltung kein Kleidungsstück in Europa verkauft werden darf. Der Preis regelt sich dann von allein.

Unternehmen sollten ihre Bemühungen transparent und ehrlich kommunizieren und sich für den sozialen sowie ihren ökologischen Fußabdruck verantwortlich fühlen. Sie sollten Organisationen wie der Fair Wear Foundation beitreten, denn nur gemeinsam mit allen Marken der Modeindustrie kann es gelingen, die Arbeitsbedingungen auf den Feldern und den Fabriken zu verbessern.

Wir alle die Kleidung kaufen sind gefragt, genauer hinzuschauen.

Aber wohin genau? Wir von Treepoint wollen mit unserem Bewertungssystem helfen, das Dickicht aufzulösen und Licht in die dunklen Ecken der Lieferketten zu bringen. Wir arbeiten daran, den Unternehmen einen Social Footprint auszustellen. Damit haben diejenigen mit ehrlichen, umfangreichen Bemühungen (wie beispielsweise VAUDE) einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Firmen, die bisher keine entsprechenden Daten veröffentlichen. Dies soll langfristig zu einem Anstieg des Standards in der Branche führen.

Der Anfang ist gemacht. Immer mehr Konsumenten weigern sich, Schweiß und Blut der Näherinnen am Körper zu tragen und suchen nach Alternativen. Und es gibt sie in Form oft kleiner, feiner Ökolabels. Um jedoch die Branche wirklich zu revolutionieren, braucht es ein Umdenken der „Großen“ und politischen Zwang.

Die Würde des Menschen ist universal. Auch im ärmsten Winkel Bangladeschs.

Dagmar Meske
Co-Gründerin Treepoint

Weitere Quellenangaben (soweit nicht direkt im Text verlinkt):

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