woman shops for clothes

Die Modeindustrie ist die zweitdreckigste Industrie der Welt – direkt nach der Ölindustrie. Sie setzt mehr Co2 in die Atmosphäre frei als alle internationalen Flüge und Kreuzfahrten zusammengenommen. Daneben verbraucht sie Unmengen an Ressourcen wie beispielsweise Wasser. Bei der Herstellung der Kleidung werden bis zu 300 verschiedene Chemikalien verwendet. Die prekären Arbeitsbedingungen in den Fabriken sind immer wieder in den Schlagzeilen. So weit, so schlecht.

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Indische Bauern bespritzen ihre Baumwollpflanzen ohne Schutzkleidung mit Herbiziden

Bei unseren Recherchen bezüglich Mode und Textilien stießen wir immer wieder auf das Thema Bio-Baumwolle. An sich sprechen die vielen Vorteile klar für Bio-Baumwolle – aber mit einem Anteil von nur 1% des weltweiten Textilfaserverbrauches ist ihr Einsatz verschwindend gering! Nach meiner initialen Empörung habe ich mich gefragt, warum das so ist und wer überhaupt etwas daran ändern könnte.

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Lofoten

Bist Du auch manchmal erschlagen von der negativen Berichterstattung zum Zustand unserer Erde? Von sozialen Missständen, Kriegsberichten, Pandemie-Live-Ticker, Prognosen zum Finanz- und Arbeitsmarkt und Dokus über Umweltskandalen? Kennst Du das Gefühl, dass Dir das alles über den Kopf wächst und Du am liebsten abschalten würdest? Glaubst Du auch, dass Du als Einzelner dem nichts entgegensetzen kannst? Dann bist du nicht alleine!

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Die kurze Antwort: meist gar nicht, zumindest nicht ohne aufwändige Recherchearbeit oder einen Doktortitel in Chemie. Wir hätten beispielsweise nicht gedacht, dass Apple so gut abschneidet, sogar besser als Samsung. Ist aber so. Wir hatten viele Aha-Erlebnisse in den vergangenen Monaten. Und wir haben die Bestätigung bekommen, dass es uns allen beim Einkaufen sehr schwer gemacht wird, im Dickicht der Ökolabels Transparenz und Klarheit zu bekommen.

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